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TPMS Made Simple Sponsored by Schrader

Der TREAD Act
Der TREAD Act wurde im Jahre 2000 als Reaktion auf einen größeren Rückruf defekter Reifen, die unsichere Fahrbedingungen und mehrere Todesfälle von Fahrern (100 Tote aufgrund von Überschlägen wurden abgelösten Reifen zugeschrieben) verursachten, vom Kongress verabschiedet. Der TREAD Act wurde dann eingearbeitet in den bestehenden National Traffic and Motor Vehicle Safety Act (Nationales Gesetz für Verkehr und Sicherheit von Kraftfahrzeugen) von 1966.

Zusätzlich zu anderen Verfügungen verlangt der TREAD Act ein System, dass den Fahrer bei Reifenunterdruck warnt, in allen Fahrzeugen, die in den USA verkauft werden. Seit dem 1. September 2007 musste dieses Warnsystem oder Reifenüberwachungsystem (TPMS) in 100% aller Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen (zulässiges Gesamtgewicht unter 10.000 Pfund) eingebaut werden. Autohersteller und deren Zulieferer müssen die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) außerdem über alle Unfälle aufgrund vermeintlicher Mängel im System informieren.

Der TREAD Act (via Federal Motor Vehicle Safety Standard 138) fordert von den Originalfahrzeugherstellern außerdem alle neuen Fahrzeuge wie folgt auszustatten:

  • einer Reifendrucküberwachung in allen vier Reifen (aber nicht im Ersatzreifen)
  • einem TPMS System, das arbeitet, wenn die Zündung an ist und den Fahrer warnt, wenn Reifen 25% oder mehr Druck verloren haben.
  • einem TPMS System, das den Fahrer bei einer Fehlfunktion des Systems warnt
  • einer TPMS Warnleuchte, die an bleibt, bis der Reifen wieder bis auf ordentlichen Druck aufgepumpt oder die Fehlfunktion des Systems korrigiert wurde
  • einer Glühlampenkontrolle der Warnleuchte an der Instrumententafel, die jedes Mal läuft, wenn die Zündung betätigt wird
  • Besitzerhandbüchern mit Warnhinweisen zu möglicherweise inkompatiblen Ersatzreifen für das Fahrzeug

TPMS Wirksamkeit - Wichtige Ergebnisse

Die Effektivität von TPMS bei der sachgerechten Reifendruckmessung – In dieser Studie aus November 2012 hat die NHTSA aufwendige Fahrzeuguntersuchungen durchgeführt, um die Effektivität des Schutzes zu messen, dn TPMS dem Fahrer vor Situationen mit zu niedrigem Reifendruck gewährt. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass TPMS die Wahrscheinlichkeit eines gravierenden Unterdrucks im Reifen um 55,6 % reduziert.

Reifendrucküberwachung FMVSS No. 138 – Die endgültige Gesetzesfolgenanalyse des TREAD Act, von der NHTSA. Veröffentlicht 2005.

Reifendruckerhalt – eine statistische Erhebung – NHTSA hat verschiedene Befragungen und Studien durchgeführt, um die Vorteile direkter und indirekter TPMS einschätzen und vergleichen zu können. Die Ergebnisse werden in diesem Bericht vorgestellt.

Wenn Sie mehr über die NHTSA und den TREAD Act lesen wollen, besuchen Sie die Website http://www.nhtsa.gov